Kursbereiche >> Beruf und EDV >> Beruf >> Fortbildung für Demenzbetreuende und Angehörige

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Das September-Gelb, das sanfte Licht, die Spinnen und ihre Netze. Der Garten mit seinen schönen letzten Blumen. Die Ernte des Gemüses, die Schnecken und die Birnen von Herrn Ribbeck. Das Münchner Oktoberfest mit seinen Traditionen. Hagebutten und Ebereschen erzählen Geschichten aus der Kindheit. - Mit all dem und mit Singen und Musik sowie Hantieren mit vertrauten Materialien lässt sich der Alltag gestalten. (Kleingruppe)
Mit dem 2. Pflegestärkungsgesetz wird die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären und ambulanten Einrichtungen deutlich erhöht (1:20 Vollzeit). Im Zentrum steht die individuelle Unterstützung jedes Einzelnen. Die ergänzenden Angebote stehen allen Pflegebedürftigen offen. Der Alltag in den voll- und teilstationären Einrichtungen soll verbessert werden. Wer diese Betreuung beruflich leisten will, muss persönlich geeignet sein (Eignungspraktikum vor der Schulung) und braucht einen Qualifikationsnachweis. Dieser Nachweis wird durch die Ausbildung zur Betreuungskraft erbracht. Die Ausbildung besteht aus Basis- und Aufbaukurs mit 160 Unterrichtsstunden sowie einem Vollzeitpraktikum von 2 Wochen in den Oktoberferien. Der Unterricht findet in der Regel an zwei Kurstagen pro Woche (Mittwoch und Freitag) von 08:30 - 13:30 Uhr statt. Den Abschluss bildet die Präsentation eines Umsetzungsbeispiels in Theorie und Praxis und ein anschließendes Kolloquium. Nach erfolgreicher Beendigung erhalten Sie ein Zertifikat mit Angabe der Lehrgangsinhalte und einem Nachweis der geleisteten Stunden. Gern geben wir Ihnen Auskunft über Fördermöglichkeiten.

Bitte beachten Sie, dass es sich um vorläufige Termine handelt. Der genaue Startzeitpunkt und die fest stehenden Termine erhalten Sie ca. 3 Monate vor Beginn der Ausbildung.

Anmeldung möglich Umgang und Sprache mit Demenzerkrankten - Fortbildung

(vhs Schleswig, ab Do., 22.9., 8.30 Uhr )

Menschen mit einer Demenzerkrankung leben häufig in ihrer eigenen Welt. Als Folge können sie Alltagssituationen nur begrenzt meistern. Die Veränderung im Erleben bringen
Angehörige oft an ihre Grenzen. Den Erhalt und die Akzeptanz des Person-Seins bei Demenz gilt es zu stärken. In dieser Fortbildung brechen wir alte Denkmuster und Regeln
auf und beschreiten neue Wege des Alltags. Mithilfe zahlreicher Beispiele über die Kommunikation (Validation) und den Umgang mit schwierigen Situationen klären wir sich wiederholende Themen. Von einem humorvollen und entspannten Miteinander können beide Seiten profitieren. (Kleingruppe)

Anmeldung möglich Kommunikation mit Demenzerkrankten in schwierigen Situationen

(vhs Schleswig, ab Do., 22.9., 18.30 Uhr )

Wie kommuniziere ich mit Menschen mit Demenz? Das ist oftmals eine Herausforderung. Es erfordert an vielen Stellen ein Umdenken und sehr viel Geduld. Es gibt kein Patentrezept. Kommunikationsprobleme lassen sich nicht pauschal lösen, aber es gibt Hilfestellungen und einige sinnvolle Verhaltensweisen. Referentin Anneke Wilken-Bober (Kommunikationspsychologie, Diplom-Sozialpädagogin, Krankenschwester) wird in das Thema einführen und Fragen beantworten. Der Vortrag richtet sich an Angehörige, Interessierte und Pflegende. In Zusammenarbeit mit der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Schleswig" Kursleiterin: Anneke Wilken-Bober. Anmeldeschluss: 19.09.2022
Der Oktober beginnt mit einem Festtag für Deutschland, gemeinsam wird die Einheit gefeiert. Die Ernte der Feldfrüchte und Obst sowie Blumen lassen uns den Erntedank begehen. Natürlich zeigen sich jetzt die Bäume und Blätter in einer neuen Pracht. Kürbis, Halloween, Reformationstag und kirchliche Feiertage sind erwähnenswert. Die Zeit wird umgestellt! - Herbstlieder und Musik, Bewegung und Naturmaterialien bereichern den Alltag. (Kleingruppe)

Anmeldung möglich Umgang mit Sterben und Tod bei Demenzerkrankten

(vhs Schleswig, ab Do., 6.10., 18.30 Uhr )

Wie kann es gelingen, den letzten Lebensweg gemeinsam zu gehen? Welche Bedürfnisse hat ein Sterbender mit Demenz? Was kann ich tun, wenn es nichts mehr zu tun gibt? Wann und wieviel muss ich als Angehöriger entscheiden?
Werde ich das leisten und verantworten können? Wo kann ich Hilfe finden? Alle diese Fragen machen Angst, aber sie werden kommen. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Tod kann die Phase des Abschiednehmens für die Angehörigen und auch den Sterbenden leichter machen. Die Seelsorgerin Karina Richter kennt als Demenzexpertin und Sterbebegleiterin diese Situationen und kann Impulse geben den letzten Lebensweg zu gestalten.
Der Vortrag richtet sich an Angehörige, Interessierte und Pflegende. In Zusammenarbeit mit der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Schleswig" Kursleiterin: Anneke Wilken-Bober. Anmeldeschluss: 04.10.2022
Im November kommen die deftigen und wärmenden Gerichte auf den Teller. Von der Steckrübenkönigin wird berichtet. St. Martin wird erwähnt mit Laternen und Gänsebraten. Von Igeln, Eulen und Fledermäusen werden Geschichten und Märchen erzählt. Die Gedenktage rufen Erinnerungen wach. An Bräuche der kalten Jahreszeit erinnern wir am Ende des Monats - Andreastag - sowie den Beginn der Adventszeit. Getragene Lieder und Musik stimmen uns versöhnlich. (Kleingruppe)
Wie erkenne ich meine Grenze? Wen kann ich mit meinen Problemen belasten? Wo kann ich mir Hilfe holen? Möchte ich das überhaupt? An diesem Abend soll es hauptsächlich um die Angehörigen gehen. Wie können die Belastungen im Rahmen gehalten werden, welche Auszeiten darf und sollte man sich nehmen und wie schafft man das? Und der „worst case“ muss besprochen werden: Gibt es einen Plan B, falls die Hauptbezugsperson ausfällt?
Frau Wilken-Bober wird Strategien zur Selbstfürsorge aufzeigen und es wird Gelegenheit zum Austausch geben. Der Vortrag richtet sich an Angehörige, Interessierte und Pflegende. In Zusammenarbeit mit der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Schleswig" Kursleiterin: Anneke Wilken-Bober. Anmeldeschluss: 07.11.2022

Anmeldung möglich Umgang und Sprache mit Demenzerkrankten - Fortbildung

(vhs Schleswig, ab Do., 24.11., 8.30 Uhr )

Menschen mit einer Demenzerkrankung leben häufig in ihrer eigenen Welt. Als Folge können sie Alltagssituationen nur begrenzt meistern. Die Veränderung im Erleben bringen
Angehörige oft an ihre Grenzen. Den Erhalt und die Akzeptanz des Person-Seins bei Demenz gilt es zu stärken. In dieser Fortbildung brechen wir alte Denkmuster und Regeln
auf und beschreiten neue Wege des Alltags. Mithilfe zahlreicher Beispiele über die Kommunikation (Validation) und den Umgang mit schwierigen Situationen klären wir sich wiederholende Themen. Von einem humorvollen und entspannten Miteinander können beide Seiten profitieren. (Kleingruppe)
Im Dezember gibt es viele Anlässe den Alltag lustvoll zu gestalten. Der Wunschzettel und Adventskalender aus Kindertagen, Barbarazweige, Nikolaus und Marzipan. Viele bekannte Lieder, Gedichte und Geschichten. Tannenbaum, Christbaumschmuck und die Weihnachtsbäckerei mit all ihren beliebten Gewürzen und Düften. Das Weihnachtsessen und Traditionen von Familie zu Familie. Rauhnächte und Räucherwerk. Der Abschluss des Jahres: die Silvesterfeier mit Orakeln, Spielen, Musik und Tanz. (Kleingruppe)

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