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Anmeldung möglich Das vhs.wissen live - Abo (aktuelles Semester)

(vhs Schleswig, ab Mo., 16.11., 19.30 Uhr )

Mit diesem Abo bekommen Sie Zugang zu allen vhs.wissen live-Veranstaltungen im laufenden Semester. Im Gegensatz zur individuellen Buchung erhalten Sie einen Preisvorteil, der sich ab der zweiten Veranstaltung für Sie rentiert. Dieses Abo läuft nach dem Semester aus und verlängert sich nicht automatisch. Sollte wider Erwarten eine Veranstaltung abgesagt werden, ist eine anteilige Erstattung ausgeschlossen.
In diesem Semester stehen unter anderem folgende Veranstaltung an:
16.11.2020 - Die chinesische Vergangenheit (und Zukunft?) der Naturwissenschaften mit Prof. Dagmar Schäfer vom Max-Planck-Institut
20.11.2020 - Gerechtigkeit und Gesundheit - wie kann die Pharmaforschung allen zugutekommen? mit Prof. Dr. Thomas Pogge von der Yale University
24.11.2020 - Corona und die Folgen mit Hanno Charisius & Berit Uhlmann von SZ-Wissen
01.12.2020 - Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen – Folgen mit Prof. Dr. Michael Butter von der Universität Tübingen
10.12.2020 - Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion mit Prof. Dr. Jan Assmann von der Universität Konstanz
15.12.2020 - Journalismus statt Panik - von der besonderen Aufgabe und Verantwortung der Medien in besonderen Zeiten mit Georg Mascolo von der Recherchekoooperation SZ, NDR und WDR
12.01.2021 - Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert mit Prof. Dr. Thomas Bauer, Leibniz-Preis-Träger

Anmeldung möglich Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen

(vhs Schleswig, ab Di., 1.12., 19.30 Uhr )

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele führt der Vortrag in das Wesen und die Wirkung konspiratorischen Denkens ein. Michael Butter ist Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind.
Anmeldeschluss: 30.11.2020

Feedback zur vhs.wissen live-Veranstaltung "Die USA vor der Wahl - und am Abgrund?":
"Ich habe an dem Vortrag teilgenommen und gebe Ihnen die Rückmeldung, dass das Einrichtern gut funktioniert hat. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Er war inhaltlich gut, gut nachvollziehbar. Ich empfinde, dass es eine gute Alternative zu Vorträgen am Ort der Volkshochschule ist. Ein Vorteil für Menschen, die auf dem Land leben, ist die Vermeidung von Fahrtkosten und Fahrzeit."
- Dr. N. Lorenzen aus Rabenholz

Anmeldung möglich Das Zeitalter des Glaubens

(vhs Schleswig, ab Do., 10.12., 19.30 Uhr )

Das "Zeitalter des Glaubens" begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v. Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, einer Kultur, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt. Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018). Anmeldeschluss: 08.10.2020

Feedback zur vhs.wissen live-Veranstaltung "Die USA vor der Wahl - und am Abgrund?":
"Ich habe an dem Vortrag teilgenommen und gebe Ihnen die Rückmeldung, dass das Einrichtern gut funktioniert hat. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Er war inhaltlich gut, gut nachvollziehbar. Ich empfinde, dass es eine gute Alternative zu Vorträgen am Ort der Volkshochschule ist. Ein Vorteil für Menschen, die auf dem Land leben, ist die Vermeidung von Fahrtkosten und Fahrzeit."
- Dr. N. Lorenzen aus Rabenholz

Anmeldung möglich Journalismus statt Panik

(vhs Schleswig, ab Di., 15.12., 19.30 Uhr )

Das wahrscheinlich schönste Beispiel für die "Macht der Lüge" sind die unzählbaren getwitterten Falschbehauptungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump oder auch die Brexit-Debatte, die mit frei erfundenen Argumenten und Zahlen geführt wurde. In einem Interview mit der Celleschen Zeitung (28.02.2019) sagt Georg Mascolo: "Der Journalismus hat die Aufgabe gesicherte Fakten zu liefern. Er muss ein Ort der Mäßigung und der Orientierung sein. [...] Es hat sich einiges verändert, unsere Eltern lasen morgens die Zeitung und sahen abends die Tagesschau. Heute kann sich jeder praktisch überall und ununterbrochen auf dem Laufenden halten. Daran ist nichts falsch. Aber eine gründliche Recherche, die Dinge zu verstehen, bevor man darüber berichtet - das lässt sich nicht beliebig beschleunigen. Nichts ist falsch daran, eine Geschichte als erster zu haben, es ist die zweitwichtigste Regel meines Berufes. Aber die erste heißt, dass die Geschichte stimmen muss. [...] Journalismus ist unverzichtbar in der Demokratie, er liefert den Menschen die Informationen die sie benötigen, um ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Informieren, nicht missionieren, ist der Auftrag." 1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für "Spiegel-TV". 1992 folgte der Wechsel zum Magazin "Der Spiegel", wo er als Leiter des Ressorts "Deutschland II" sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des "Spiegel". Aufsehen erregte u. a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt. Anmeldeschluss: 14.12.2020

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"Ich habe an dem Vortrag teilgenommen und gebe Ihnen die Rückmeldung, dass das Einrichtern gut funktioniert hat. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Er war inhaltlich gut, gut nachvollziehbar. Ich empfinde, dass es eine gute Alternative zu Vorträgen am Ort der Volkshochschule ist. Ein Vorteil für Menschen, die auf dem Land leben, ist die Vermeidung von Fahrtkosten und Fahrzeit."
- Dr. N. Lorenzen aus Rabenholz

Anmeldung möglich Auf der Suche nach Eindeutigkeit

(vhs Schleswig, ab Di., 12.1., 19.30 Uhr )

Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten diese in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität. Dr. Thomas Bauer erhielt für seinen Essay "Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt" den Tractatus-Preis des Philosophicums Lech. Der Professor für Arabistik und Islamwissenschaftler wurde darüber hinaus von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet.
Anmeldeschluss: 11.01.2021

Feedback zur vhs.wissen live-Veranstaltung "Die USA vor der Wahl - und am Abgrund?":
"Ich habe an dem Vortrag teilgenommen und gebe Ihnen die Rückmeldung, dass das Einrichtern gut funktioniert hat. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Er war inhaltlich gut, gut nachvollziehbar. Ich empfinde, dass es eine gute Alternative zu Vorträgen am Ort der Volkshochschule ist. Ein Vorteil für Menschen, die auf dem Land leben, ist die Vermeidung von Fahrtkosten und Fahrzeit."
- Dr. N. Lorenzen aus Rabenholz

Anmeldung möglich Warum es kein islamisches Mittelalter gab

(vhs Schleswig, ab Fr., 15.1., 19.30 Uhr )

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter steckengeblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Dr. Thomas Bauer, Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler, zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Dr. Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht. 2013 ist er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.
Anmeldeschluss: 14.01.2021

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Jahresprogramm 08/2020 - 07/2021 (wird zurzeit aktualisiert)

Flyer Grundlagenausbildung "Umgang mit Demenz"

Übersicht Bildungsurlaub 2020/2021

Medien sind überall - Fortbildung OKSH

Flyer talentCAMPus Süderbrarup (ausgesetzt)

Anmeldung "Zwischen den Meeren" talentCAMPus Süderbrarup (ausgesetzt)

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