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Anmeldung möglich Das vhs.wissen live - Abo (01/2021)

(vhs Schleswig, ab Di., 12.1., 19.30 Uhr )

Mit diesem Abo bekommen Sie Zugang zu über 25 vhs.wissen live-Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte von 2021. Im Gegensatz zur individuellen Buchung erhalten Sie einen Preisvorteil, der sich ab der zehnten Veranstaltung für Sie rentiert. Dieses Abo läuft nach dem Semester aus und verlängert sich nicht automatisch. Sollte wider Erwarten eine Veranstaltung abgesagt werden, ist eine anteilige Erstattung ausgeschlossen. Das Programm für 1/2021 finden Sie im Bereich "Download" weiter unten.

Keine Online-Anmeldung möglich, bitte melden Sie sich per E-Mail über vhs@schleswig.de an. Das vhs.wissen live - Probe-Abo

(vhs Schleswig, ab Di., 12.1., 19.30 Uhr )

Erleben Sie im neuen digitalen Wissenschaftsprogramm der Volkshochschulen vhs.wissen live hochkarätige Sprecher aus Wissenschaft, Politik und Journalismus. Online verfolgen Sie Vorträge zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Über eine Chat-Funktion können Sie auch aktiv teilnehmen: Stellen Sie Fragen und diskutieren Sie mit. Drei der vhs.wissen live-Angebote erhalten Sie in diesem Semester im Probe-Abo. Gefällt Ihnen das Programm und möchten Sie weitere Veranstaltungen buchen, bieten wir Ihnen auch ein Semester-Abo mit allen Veranstaltungen zum Vorzugspreis von 29,00 EUR (Kurs-Nr. C810.001.W). Einzeln gebucht, kostet jede Veranstaltung 3,00 EUR. Bei der Buchung des Probe-Abos geben Sie bitte mit an, welche drei Veranstaltungen Sie ausgewählt haben. Sie erhalten von uns dann die jeweiligen Links und Zugangscodes. Das Programm für 1/2021 finden Sie im Bereich "Download" weiter unten.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Syria, Lybia and beyond

(vhs Schleswig, ab Do., 11.2., 19.30 Uhr )

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr? PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt. Anmeldeschluss: 09.02.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Rassismus in den USA

(vhs Schleswig, ab Mo., 22.2., 19.30 Uhr )

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet. Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Geschlossene Bühnen, leere Theater

(vhs Schleswig, ab Di., 23.2., 19.30 Uhr )

Die Kultur ist einer der großen Verlierer der Pandemie. Konzerte, Kabarett, Lesungen, Theater vieles musste abgesagt werden oder fand nur mit ganz wenigen Besuchern statt. Musiker, Schauspieler und viele andere Künstler bangen um ihre Existenz. Die grundsätzliche Frage lautet: Wie geht die Gesellschaft in der Krise mit der Kultur um. Die große Sorge lautet, dass in der Pandemie ein Gutteil der kulturellen Substanz verloren geht.
Über diese Fragen diskutieren die beiden SZ-Journalisten Alexander Gorkow und Laura Hertreiter. Beide leiten das Ressort Kultur und Medien. In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung. Anmeldeschluss: 22.02.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Friedensprojekt Europa?

(vhs Schleswig, ab Do., 4.3., 19.30 Uhr )

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben? Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen. Prof. Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis. Anmeldeschlus: 02.03.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: "Green Deal"

(vhs Schleswig, ab Fr., 12.3., 19.30 Uhr )

Deutschland betreibt die große Energiewende, denn es will den Klimawandel verlangsamen. Aber kann es dieses Ziel mit den gewählten Instrumenten der Politik überhaupt erreichen? Die Förderung von Wind- und Solarstrom, E-Autos und die meisten anderen Maßnahmen der deutschen Umweltpolitik sind Maßnahmen zur Verminderung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen. Was, wenn die Anbieter nicht mitspielen und ihre fossilen Brennstoffe anderswohin verkaufen? Funktioniert die Politik überhaupt, oder wird Deutschland zum abschreckenden Beispiel für die Welt, indem es seine Industrie ruiniert, ohne der Umwelt helfen zu können? Das sind die Fragen, die Hans-Werner Sinn in seinem Vortrag diskutieren wird, der zu großen Teilen auf seinem Buch "Das Grüne Paradoxon" basiert, das gerade in neuer Auflage erschienen ist. Prof. Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der LMU München. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung. Anmeldeschluss: 11.03.2021
Es hört einfach nicht auf: Immer wieder werden Sportler beim Dopen erwischt, in nicht wenigen Ländern wird der Betrug staatlich organisiert, um mit Titeln und Medaillen zu glänzen. Bei der Vergabe von prestigeprächtigen Großereignissen von Weltmeisterschaften im Fußball bis hin zu den Olympischen Spielen wird getrickst und sogar geschmiert. Hinzu kommen kommerzielle Auswüchse wie die mögliche Gründung einer europäischen Superliga im Fußball, in der die reichsten Vereine unter sich blieben. Die Corona-Pandemie vertieft die Spaltung zwischen armen und reichen Vereinen und Verbänden wahrscheinlich noch. Claudio Catuogno ist stellvertretender Ressortleiter Sport und Thomas Kistner berichtet seit langem von den Olympischen Spielen und den Welt- und Europameisterschaften im Fußball für die SZ. Er war 2006 Sportjournalist des Jahres. In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung. Anmeldescluss 22.03.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Sklaverei: Eine globale Perspektive

(vhs Schleswig, ab Mi., 24.3., 19.30 Uhr )

Neben Familie und Religion gehört Sklaverei zu den wohl am weitesten verbreiteten sozialen Menschheitsgeschichte. Während Sklaverei typischerweise vor allem mit der Plantagensklaverei in den amerikanischen Südstaaten verbunden wird, verbergen sich hinter diesem Begriff eine Vielzahl von Konstellationen, Praktiken und Abhängigkeitsverhältnissen. Sklaverei fand sich in vielen Teilen der Welt und zu allen Zeiten und sie ist bis heute nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund zeichnet der Vortrag an einigen Beispielen die Geschichte der Sklaverei von der Antike bis ins 21. Jahrhundert nach. Prof. Dr. Andreas Eckert ist Historiker und Afrikawissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin. 2007 war er Gastprofessor an der Harvard University. Anmeldeschluss: 23.03.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Eva Perón - Eine argentinische Ikone

(vhs Schleswig, ab Mi., 14.4., 19.30 Uhr )

Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhängerinnen und Anhängern Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen - und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner - verteidigen Eva Perón als Mutter der Armen, als "Märtyrerin der Unterdrückten" und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg der Argentinierin vom "Aschenputtel" zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegnerinnen und Gegnern so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt. Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb unter anderem eine Biographie über Eva Perón, die bei C.H. Beck erschienen ist. Anmeldeschluss: 13.04.2021

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