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Anmeldung möglich Die Donnerstagsdiskussion zu aktuellen politischen Themen

(vhs Schleswig, ab Do., 3.2., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 27.01.2022
Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen.
So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung.
Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen,
wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert - unter den Bedingungen einer Diktatur - und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.

Detlef Pollack zählt zu den führendsten Religions- und Kultursoziologen. Er hatte Professuren in Leipzig, Frankfurt/Oder und New York inne. Derzeit lehrt er in Münster.
Stefan Locke wurde 1974 in Bautzen geboren. Er studierte in Dresden und Portland und arbeitete anschließend für die „Dresdner Morgenpost“. Seit September 2016 ist er politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

Anmeldung möglich Die Donnerstagsdiskussion zu aktuellen politischen Themen

(vhs Schleswig, ab Do., 10.2., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 03.02.2022

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Die Barbaren sind die anderen.

(vhs Schleswig, ab Di., 15.2., 19.30 Uhr )

Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer.
Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw.
Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte.
Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten.
Der Althistoriker Mischa Meier und der Schriftsteller Durs Grünbein werden in einem Gespräch in der Villa Vigoni diskutieren, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden. Wer sind heute die Barbaren und wer bestimmt das und welche Rolle spielt dabei Sprache und Dichtung?

Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet.
Durs Grünbein ist ein vielfach ausgezeichneter Lyriker, Essayist. Er ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf und hat antike Klassiker aus dem Lateinischen und Griechischen ins Deutsche übersetzt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt.

Anmeldung möglich Die Donnerstagsdiskussion zu aktuellen politischen Themen

(vhs Schleswig, ab Do., 17.2., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 10.02.2022

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(vhs Schleswig, ab Do., 24.2., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 17.02.2022

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(vhs Schleswig, ab Do., 3.3., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 24.02.2022
Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstranten in Belarus trotzten dem brutalen Regime – immer und immer wieder.
Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt in dem Vortrag die Geschichten der drei maßgeblichen Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo.
Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen - fast vor unserer Haustür - so wenig Unterstützung leistet.

Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT.

Anmeldung möglich Die Donnerstagsdiskussion zu aktuellen politischen Themen

(vhs Schleswig, ab Do., 10.3., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 03.03.2022
Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir - teils ohne uns dessen bewusst zu sein - ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen – etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern – zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag. Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern. Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen - aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.
In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).

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