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Anmeldung möglich Das vhs.wissen live - Abo (01/2021)

(vhs Schleswig, ab Di., 12.1., 19.30 Uhr )

Mit diesem Abo bekommen Sie Zugang zu über 25 vhs.wissen live-Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte von 2021. Im Gegensatz zur individuellen Buchung erhalten Sie einen Preisvorteil, der sich ab der zehnten Veranstaltung für Sie rentiert. Dieses Abo läuft nach dem Semester aus und verlängert sich nicht automatisch. Sollte wider Erwarten eine Veranstaltung abgesagt werden, ist eine anteilige Erstattung ausgeschlossen. Das Programm für 1/2021 finden Sie im Bereich "Download" weiter unten.

Keine Online-Anmeldung möglich, bitte melden Sie sich per E-Mail über vhs@schleswig.de an. Das vhs.wissen live - Probe-Abo

(vhs Schleswig, ab Di., 12.1., 19.30 Uhr )

Erleben Sie im neuen digitalen Wissenschaftsprogramm der Volkshochschulen vhs.wissen live hochkarätige Sprecher aus Wissenschaft, Politik und Journalismus. Online verfolgen Sie Vorträge zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Über eine Chat-Funktion können Sie auch aktiv teilnehmen: Stellen Sie Fragen und diskutieren Sie mit. Drei der vhs.wissen live-Angebote erhalten Sie in diesem Semester im Probe-Abo. Gefällt Ihnen das Programm und möchten Sie weitere Veranstaltungen buchen, bieten wir Ihnen auch ein Semester-Abo mit allen Veranstaltungen zum Vorzugspreis von 29,00 EUR (Kurs-Nr. C810.001.W). Einzeln gebucht, kostet jede Veranstaltung 3,00 EUR. Bei der Buchung des Probe-Abos geben Sie bitte mit an, welche drei Veranstaltungen Sie ausgewählt haben. Sie erhalten von uns dann die jeweiligen Links und Zugangscodes. Das Programm für 1/2021 finden Sie im Bereich "Download" weiter unten.
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist. Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Anmeldeschluss 20.04.2021
Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen. Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess. In Zusammenarbeit mit der Süddeutsche Zeitung. Anmeldeschluss: 26.04.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Der Konflikt um den Tempelberg

(vhs Schleswig, ab Mi., 28.4., 19.30 Uhr )

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheen Areal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle. Joseph Croitoru, geboren 1960 in Haifa, ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der FAZ und der NZZ mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung der die taz. Anmeldeschluss: 27.04.2021
Deutschland ist im Kampfmodus. Statt anständig zu streiten, werden diejenigen verunglimpft, die anderer Meinung sind - wahlweise als «links-grün Versiffte», als «Volksverräter», als «Nazis» und «Rassisten» oder auch schlicht als «alte weiße Männer». Es wird überspitzt, es wird Panik geschürt, es wird die Würde des Andersdenkenden beschädigt und jeder kann zwar alles sagen, muss sich aber im Anschluss von denen beschimpfen und bedrohen lassen, die nicht seiner Meinung sind. Wir sollten nach Gemeinsamkeiten suchen statt aufeinander rumzuhacken, wir sollten Kompromisse würdigen statt auf Maximalforderungen zu beharren und wir sollten uns einen Blick dafür bewahren, wieviel auch gut läuft in Deutschland. Gelassenheit ist die anmutigste Form von Selbstbewusstsein, das wusste schon Marie von Ebner-Eschenbach. Gabriele Krone-Schmalz war von 1987 bis 1991 Russland-Korrespondentin der ARD und moderierte anschließend bis 1997 den ARD-Kulturweltspiegel. Seit 2011 ist sie Professorin für TV und Journalistik an der Hochschule Iserlohn. Bei C.H.Beck sind von ihr erschienen: «Russland verstehen» (2017) und «Eiszeit» (2018). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit statt, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert hat. Anmeldeschluss: 04.05.2021

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Afrikas Kampf um seine Kunst

(vhs Schleswig, ab Di., 18.5., 19.30 Uhr )

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute. Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck ihr neues Buch „Afrikas Kampf um seine Kunst: Geschichte einer postkolonialen Niederlage“. Arno Bertina ist Autor von Romanen, Essays und Radiofeatures, in denen er häufig zeitgeschichtliche Themen aufgreift. So behandelt er in dem von Bénédicte Savoy ins Deutsche übersetzten Buch „Mona Lisa in Bangoulap: Die Fabel vom Weltmuseum“ (Matthes & Seitz 2016) ebenso spielerisch wie geistreich die Widersprüche der Museumsarbeit in der postkolonialen Weltgesellschaft. Das Gespräch zwischen Bénédicte Savoy und Arno Bertina wird moderiert von Michaela Wiegel, politische Korrespondentin der FAZ für Frankreich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris und der Heinrich Böll Stiftung Paris und daher auf französisch statt. Anmeldeschluss: 17.05.2021

Nach dem Vortrag findet eine offene Diskussion über das Gehörte statt.
Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Datenkompetenz". Sie findet in Berlin statt und wird in die Häuser der Volkshochschulen gestreamt. Anmeldeschluss: 18.05.202

Sie können sich im Vorhinein schon mit dem Thema auseinandersetzen. Dafür stellen die Volkshochschulen in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt zwei kostenlose Plattformen zur Verfügung. Auf dem Smartphone als App "Stadt Land Datenfluss" (kostenlos im Play- und App-Store) und auf dem Computer auf www.ki-campus.org/datenfluss
«Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf» Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt. F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser, der Lagerfeld seit langem kannte, stellt den charismatischen Modeschöpfer im Gespräch mit Prof. Barbara Vinken vor. Er erklärt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Außenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unermüdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen Büchersammler und den preußisch disziplinierten Workaholic. Was steckt hinter dieser überlebensgroßen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt? Alfons Kaiser kommt dem Menschen Lagerfeld nahe: dem frühreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende überstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schließlich dem Partner von Jacques de Bascher, der großen Liebe seines Lebens. Alfons Kaiser ist Redakteur bei der FAZ und dort verantwortlich für das Ressort "Deutschland und die Welt". Barbara Vinken ist Professorin für Romanistik in München. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Haus (Maison Heinrich Heine) live aus Paris statt. Anmeldeschluss: 18.05.2021

Anmeldung möglich Die Donnerstagsdiskussion zu aktuellen politischen Themen

(vhs Schleswig, ab Do., 20.5., 14.30 Uhr )

Ob Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Umwelt, regionale Probleme oder internationale Krisen - jeden Donnerstag wird über alles, was uns bewegt, diskutiert. Die Themen werden jedes Mal mit den Teilnehmer*innen abgesprochen und sind weitgehend tagesaktuell. Ziel ist es, aktuelle Fragen zu erörtern - und das in einem toleranten und offenen Meinungsaustausch. Anmeldeschluss: 18.05.2021

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