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Anmeldung möglich Philosophisches Café in der vhs

(vhs Schleswig, ab So., 19.9., 10.30 Uhr )

Anmeldung möglich Warum es kein islamisches Mittelalter gab

(vhs Schleswig, ab Mo., 20.9., 19.30 Uhr )

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter steckengeblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Dr. Thomas Bauer, Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler, zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Dr. Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht. 2013 ist er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.
Anmeldeschluss: 16.09.2021

Feedback zur vhs.wissen live-Veranstaltung "Die USA vor der Wahl - und am Abgrund?":
"Ich habe an dem Vortrag teilgenommen und gebe Ihnen die Rückmeldung, dass das Einrichtern gut funktioniert hat. Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Er war inhaltlich gut, gut nachvollziehbar. Ich empfinde, dass es eine gute Alternative zu Vorträgen am Ort der Volkshochschule ist. Ein Vorteil für Menschen, die auf dem Land leben, ist die Vermeidung von Fahrtkosten und Fahrzeit."
- Dr. N. Lorenzen aus Rabenholz
Die Weiterentwicklung der Technik war und ist Teil der Menschheitsgeschichte. Doch einen so schnellen und allumfassenden Wandel wie zur Zeit durch die Digitalisierung gab es noch nie. Digitale Dienste und Anwendungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Doch werfen sie auch Fragen über deren Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit auf. Doch der technische Fortschritt hört dort nicht auf: Künstliche Intelligenz und Quantencomputer machen es notwendig die Cybersicherheit laufend anzupassen und so auch die Wirtschaft und Gesellschaft zu schützen. In diesem Votrag soll ein ein Bewusstsein für die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit geschaffen werden - und jede*r Einzelne kann hierzu einen Beitrag leisten.

Claudia Eckert forscht und lehrt seit über 20 Jahren im Bereich der IT-Sicherheit. Sie ist geschäftsführende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC in München und Professorin der Technischen Universität München, wo sie den Lehrstuhl für IT-Sicherheit in der Fakultät für Informatik innehat. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Entwicklung von Technologien zur Erhöhung der System- und Anwendungssicherheit, die Sicherheit eingebetteter Systeme und die Erforschung neuer Techniken zur Erhöhung der Resilienz und Robustheit von Systemen gegen Angriffe. 
Als Mitglied verschiedener nationaler und internationaler industrieller Beiräte und wissenschaftlicher Gremien berät sie Unternehmen, Wirtschaftsverbände sowie die öffentliche Hand in allen Fragen der IT-Sicherheit. In Fachgremien wirkt sie mit an der Gestaltung der technischen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie an der Ausgestaltung von wissenschaftlichen Förderprogrammen auf EU-Ebene.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich Politisches Frühstück mit Schleswigs Bürgermeister

(vhs Schleswig, ab Mi., 22.9., 10.00 Uhr )

Wir freuen uns, Schleswigs Bürgermeister, Herrn Stephan Dose, als Gesprächspartner zu aktuellen Schleswiger Themen im vhs-Haus zu begrüßen. Er möchte mit Ihnen über unterschiedliche Fragestellungen und Entwicklungen unserer Stadt diskutieren. Bei Kaffee, Tee und Brötchen stellt er sich gern Ihren Fragen, Ihrer Kritik und Ihren Anregungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung selbst ist entgeltfrei, Frühstück 5 € pro Person.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Realität des Risikos

(vhs Schleswig, ab Mo., 27.9., 19.30 Uhr )

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst. Wir leben nicht heute erst in der "Risikogesellschaft" (Ulrich Beck), vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt - und hat versucht, diesen so gut es ging zu begegnen. Bevor Krankheiten wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren. Uns ist mittlerweile bewusst, dass es weitere Gefahren gib: Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben. Der Unterschied ist, dass diese Risiken von Menschen verursacht werden. Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielen dabei ethische Kriterien?

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper "Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren".

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Ein Elefant für den Papst

(vhs Schleswig, ab Fr., 1.10., 19.30 Uhr )

1514 erreicht Papst Leo X. in Rom ein Geschenk des Königs von Portugal, ein junger weißer Elefant. Ausgehend von diesem Ereignis, das seinerzeit ungeheures Aufsehen erregte, unternimmt Martin Zimmermann seinem Vortrag eine Reise ins Zeitalter der "Entdecker". Er erzählt von gefährlichen Überfahrten, der Begegnung mit dem Fremden, kolonialer Gewalt, der Macht der Kartografie und der Kirche als aufmerksamen Begleiter, der an Mission, aber auch an den Reichtümern ferner Länder interessiert war. In einem aus heutiger Sicht uneheuerlichen Vertrag teilten sich Portugal und Spanien im Jahr 1494 die Welt untereinander auf, indem sie durch den Atlantik eine Linie vom Nordg- zum Südpol ziehen - ein Sinnbild des Hochmuts damaliger Herrscher*innen, das bis heute nachwirkt.

Prof. Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Sprecher des 53. Historikertages, der vom 5.-8.10.2021 in München stattfindet.

Nach dem Vortrag findet eine offene Diskussion über das Gehörte statt.
Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Datenkompetenz". Sie findet in Mainz statt und wird in die Häuser der Volkshochschulen gestreamt. Anmeldeschluss: 05.10.2021

Sie können sich im Vorhinein schon mit dem Thema auseinandersetzen. Dafür stellen die Volkshochschulen in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt zwei kostenlose Plattformen zur Verfügung. Auf dem Smartphone als App "Stadt Land Datenfluss" (kostenlos im Play- und App-Store) und auf dem Computer auf www.ki-campus.org/datenfluss

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Das Risikoparadox

(vhs Schleswig, ab Di., 12.10., 19.30 Uhr )

Fast täglich können wir in den Medien lesen wie steigende Kriminalität, genetisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog unseren Alltag unsicher machen. Aber wird unser Leben immer gefährlicher - immer risikoreicher? Ortwin Renn (international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe) sagt: nein. Denn unsere Lebenserwartung steigt immer weiter. Es muss uns also in vielerlei Hinsicht immer besser gehen. Ortwin Renn meint, wir fürchten uns vor den "flaschen" Gefahren und verschließen gleichzeitig die Augen vor den Risiken, die uns und unsere Nachwelt wirklich bedrohen. Er zeigt auf, warum wir diese unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
1. Verschwörung der Pazzi 1478 Tödlicher Zwist um Macht, Ruhm, Anerkennung, 14.10.2021
2. Bauernkrieg 1524 - 1525 Streit um alte Bauernrechte 28.10.2021
3. Hugenottenkriege 1562 - 1598 Heinrich IV. als Opfer 11.11.2021
4. Mord in Eger 1634 Wallenstein zwischen Macht & Ohnmacht 25.11.2021
5. König versus Parlament 1642 - 1660 Karl I. und Cromwells Republik 09.12.2021

Anmeldung möglich Die Geschichte der Hanse, aus Kaufleuten entstand eine Großmacht

(vhs Schleswig, ab Di., 19.10., 10.00 Uhr )

Viele Länder und ihre Herrscher waren von der Hanse abhängig, sie führte Kriege und bescherte vielen Städten in ganz Europa großen Wohlstand. Die Hanse als Ursache der Piraterie. Was blieb bis heute? Inhalte: Wie kam es zur Hanse? Ihre Strukturelle Entwicklung. Machtkämpfe zwischen Händlern und Herrschern. Das Problem mit den Skandinaviern. Seewege und Landwege, Handelssperren. Das Ende der Hanse. Anmeldeschluss: 13.10.2021

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